| 16.11.2011, 12:17 Uhr | Isabel Kling, Kreispressesprecherin |
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| CDU-Bundesparteitag in Leipzig CDU Kreisverband Ludwigsburg zufrieden mit den Ergebnissen Zwei Tage diskutierte die CDU bei ihrem Bundesparteitag in Leipzig über aktuelle Themen wie Europa und die Stabilität des Euro, Energiepolitik und die Umsetzung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Ein zentrales Thema war die Position der CDU zur Bildungspolitik.
Die Diskussion auf dem Parteitag spiegelte die Stimmung der Gesellschaft der letzten Wochen wieder. 'Wir wollen mehr Europa', das war die zentrale Botschaft am Ende aller Beiträge. Es müsse alles daran gesetzt werden, den Euro zu stärken und Europa als bedeutenden Wirtschaftsmotor auf der Welt zu erhalten. Die CDU erklärte klar ihre Solidarität und Hilfe für die Staaten, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten, allerdings nichtbedingungslos. Staaten, die ihre Verschuldung nicht zurückführen können, werden mit entsprechenden Sanktionen belegt, da klar sei, dass es keine Hilfe ohne Gegenleistung geben könne. Staaten die vor Problemen stehen und die Auflagen von vorne herein nicht erfüllen können, müssen die Möglichkeit haben, die Eurozone zu verlassen. Des weiteren sprach sich die CDU für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer möglichst weltweit, vor allem aber für Europa aus. Ebenfalls positionierte sich die Union klar gegen Eurobonds."Unser oberstes Ziel muss es sein, Europa weiter auszubauen und zu stärken, mit den Entscheidungen der CDU beim Bundesparteitag wurde ein entscheidender Schritt in diese Richtung gemacht", erklärte der Vorsitzende der des CDU-Kreisverbandes Ludwigsburg, Rainer Wieland.
Einen Erfolg konnte der Kreisverband auch bei der Bildungspolitik verzeichnen. Ein Großteil der von Ludwigsburg eingebrachten Anträge fand Eingang in dem heute von der Bundes-CDU verabschiedeten Bildungspapier. So setzte sich die Kreis-CDU vor allem für die Weiterentwicklung des differenzierten Schulsystems ein, das für die meisten Diskussionen gesorgt hatte. "Nach unserem christlichen Menschenbild sind alle Menschen individuell und müssen auch danach entsprechend gefördert und gefordert werden. Den Einheitsbrei schreiben sich die Sozialdemokraten auf die Fahnen, wir wollen unsere Kinder nach ihren Fähigkeiten fördern und sind deshalb der Meinung, dass sich die Schule den Kindern und nicht die Kinder der Schule anpassen müssen", betonte die Bildungsexpertin des Kreisverbandes, Elke Kreiser.
Als ebenso großer Erfolg kann die Entscheidung gewertet werden, dass Ganztagsschulen ausgebaut werden sollen, aber unter massiver Einbeziehung des Elternwillens. Das bedeutet, dass die Eltern entscheiden können, in wie weit und wie intensiv sie das Angebot der Ganztagsschule nutzen möchten. Auch der Ausbau der Kleinkindbetreuung ist zu begrüßen, dabei vor allem, dass nicht mehr nur über die Zahl neuer Betreuungsplätze, sondern auch über die Qualität der Betreuung gesprochen wird. Auch das Anliegen, künftig darauf zu achten, auch vermehrt männliche Erzieher zu gewinnen, war großes und unstrittiges Anliegen der Union. Zusatzinformationen zum Download
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